Faksimile Dokumentationen

Sonderverkauf Dokumentationsmappen


Beatus von Liébana - Der Apokalypse-Codex von Las Huelgas,
Abadia Santa Maria la Real de Las Huelgas (Burgos) 1220,
Handschrift M 429 der Pierpont Morgan Library, New York.

Mit deutschem Kommentar von Prof. Dr. Peter Klein.
Erscheinungsjahr: 2003.

Jetzt 49,90 statt 248,00 €!

Vision des Thronenden, fol. 59v

Der 1220 vollendete Codex von Las Huelgas mit dem Kommentar des Mönchs Beatus zur Johannes-Apokalypse, seit 1910 im Besitz der Pierpont Morgan Library, New York, ist eine äußerst wertvolle Bearbeitung des nur noch fragmentarisch erhaltenen Tabara-Beatus des Malers Magius von 970. Der Las Huelgas ist die letzte, größte und prachtvollste der seit Abfassung der Urschriften des Kommentars 776-84 entstandenen Handschriften. Der Codex wird Las Huelgas Beatus genannt, weil er sich im 18. Jh. in Las Huelgas bei Burgos befand, wo ihn Enrique Flórez, Herausgeber einer modernen Ausgabe des Beatus-Kommentars, sah und beschrieb. Zudem wurde der Codex dem Zisterzienserinnen-Kloster in Las Huelgas von einer hochgestellten Person, vermutlich Königin Berenguela oder Äbtissin Sancha García, gestiftet und für Lesungen im Refektorium des Klosters benutzt.

Die Faksimile Blätter der Dokumentationsmappe zeigen folgende Illustrationen: Las Huelgas Codex, fol. 2r: Maiestas Domini (Offb. 4) und fol. 59v: Vision des Thronenden mit den anbetenden 24 Ältesten (Offb. 4) sowie vergleichsweise Escalada-Codex (Leon, um 950), fol. 87r: Vision des Lammes (Offb. 4-5).

Limitierte und nummerierte Auflage von 400 Exemplaren. 3 Einzelblattfaksimiles unter Passepartout in goldgeprägter Dokumentationskassette im Großfolioformat. Mit einer ausführlichen Einleitung samt erläuternder Bildbeschreibung von Prof. Dr. Peter K. Klein.


Gerard David - Das Stundenbuch, 1486,
Horarium de El Escorial aus Brügge,
Handschrift Sig. ant. III. e. 2. - III. e. 16,
Real Biblioteca de San Lorenzo de El Escorial.

Mit deutschem Kommentar von Dr. Bodo Brinkmann.
Erscheinungsjahr: 1998.

Jetzt 19,90 statt 78,00 €!

Die Madonna mit dem Blütenzweig / Text zur Marienmesse, fols. 30v und 31r

Gerard David (um 1460-1523) ist der letzte in der Reihe der großen altniederländischen Maler des 15. Jhs., der letzte bedeutende Vertreter der traditionsreichen Schule von Brügge. Unter den heute erhaltenen Handschriften, die Brügger oder Genter Buchmaler zu Lebzeiten Davids illuminierten, finden sich nur drei, an denen der Maler beteiligt gewesen ist. Im Stundenbuch von 1486 trägt jede Miniatur bis zu einem gewissen Grade die Handschrift des Meisters, besonders deutlich in der rundplastischen, haptisch erfahrbaren "Madonna mit dem Blütenzweig". Die sehr eindrucksvolle Pfingstminiatur, die der Dokumentationsmappe ebenfalls beigefügt ist, wurde von einem Künstlertrio geschaffen. Der Meister Edwards IV. von England hat zunächst die Miniatur nach der Vorlage des Dresdner Gebetbuchmeisters angelegt. Dann kam David zum Zuge. Er hat in dem Bild diejenigen Stellen bearbeitet, die den Künstlern dieser Zeit als besonders wichtig galten: die Köpfe und Inkarnate, also die Hauptpartien der Figuren, sowie ihre faltenreichen, plastischen Gewänder.

Vier Faksimile Beispiele unter Passepartout aus dem Atelier Testimonio in Madrid: "Die Madonna mit dem Blütenzweig" / Text zur Marienmesse, fols. 30v und 31r, als Doppelseite sowie "Pfingsten", fol. 24v, und "Die Heimsuchung", fol. 61v, als Einzelseiten.

Werkstatt-Dokumentation zum Testimonio-Faksimile. Acquerello-Steifbroschur, Textheft in Umschlag und Decke, Format 21,5 x 31 cm. 12 Seiten mit einer Einführung von Dr. Bodo Brinkmann. Vier eingefügte Faksimile-Beispiele in zwei Blättern im Format von ca. 9,8 x 14,5 cm und einem Blatt im Format von ca.19 x 14,5 cm. Mit einer ausführlichen Einleitung samt erläuternder Bildbeschreibung von Prof. Dr. Peter K. Klein.


Der Sternbilder-Codex von Metz,
Drogos Astronomischer Kalender,
Handschrift 3307,
Biblioteca Nacional Madrid.

Mit deutscher Einführung.
Erscheinungsjahr: 1993.

Jetzt 19,90 statt 78,00 €!

Sternbilder-Codex von Metz

Für Drogo, den unehelichen Sohn Karls des Großen, der als Erzbischof von 823 bis 855 regierte, wurde eine kleine Zahl sehr reich ausgestatteter Handschriften geschaffen. Eine davon ist der Sternbilder-Codex. Einhard, Historiker und Biograph des Kaisers, hat vermutlich dieses Handbuch zur Kosmologie und Zeitrechnung um 810 zusammengestellt. Es enthält in seinen teilweise fragmentarischen sieben Büchern einen astronomischen und einen liturgischen Kalender, die 56 Osterzyklen des Beda Venerabilis sowie Texte von Plinius, Hygin und Isidor von Sevilla. Eine außergewöhnliche spätantike Handschrift ist wohl das Modell für die verschollene Vorlage des Sternbilderzyklus des Aratos gewesen, die Erzbischof Drogo hat kopieren lassen. Die der Dokumentationsmappe beigefügten Miniaturen mit Darstellungen von Sternbildern verraten den Zusammenhang mit einem Vorbild aus dem Umkreis des Schatzkammer-Evangeliars.

Vier recto/verso faksimilierte Folios unter Passepartout (Rahmenformat 30 x 45 cm) in goldgeprägter Dokumentationskassette (Format 31 x 46).

Bibliophile Mappe mit Bilddokumentation zur Faksimile-Ausgabe und Einführung zum Sternbilder-Codex von Metz.


Sonderverkauf Kommentarbände


Biblia Sacra Mazarinea - Die Mazarine Bibel,
Begleitband zur Wiedergabe des Exemplars der 42-zeiligen Bibel
Inc. 1 in der Bibliothèque Mazarine zu Paris

72 S. mit zahlreichen farbigen und s/w Abbildungen und zwei beigebundenen Faksimile-Folios, Format 29 x 37,5 cm, Fadenheftung, gebunden.
Vorwort von Christian Péligry (Direktor der Bibliothèque Mazarine), Beiträge von Christian Galantaris, Pierre Gasnault und Eberhard König.
Erscheinungsjahr: 2004.

Jetzt 29,00 statt 78,00 €!

Begleitband

300 Jahre nach der Erfindung Gutenbergs entdeckte der Pariser Bibliograph und Buchhändler Guillaume-Francois de Bure 1763 in der Sammlung des Kardinals Mazarin (1602-61) das erste mit beweglichen Lettern gedruckte Buch, die 42-zeilige Gutenberg-Bibel, wieder. Nur 48 Originale der Gutenberg-Bibel sind heute nachweisbar. Das Exemplar der Bibliothèque Mazarine, an dem die Inkunabelkunde zuerst erkannte, dass es sich um Gutenbergs Werk handelt, ist vollständig erhalten und in einem hervorragenden Zustand.

Aus dem Inhalt des Kommentarbandes: C. Galantaris "Wer hat Gutenberg gesehen? Wer kennt seine Gestalt?", "Das Buch in Europa zu Beginn des 15. Jhs.", "Wirkliche und angebliche Vorläufer der Schwarzen Kunst", "Holzdruck und Typographie", "Beschreib- und Bedruckstoffe: Pergament und Papier", "Der Buchdruck", "Geschichte einiger Gutenberg-Bibeln", Pierre Gasnault "Die Bibeln der Bibliothèque Mazarine", Eberhard König "Eigenarten der Bibel Mazarine oder wie aus einem Druck per Hand ein Unikat wurde".


Handbuch zur B 42 (Gutenberg-Bibel),
Kommentar zur zweiundvierzigzeiligen Bibel,
hrsg. von Wieland Schmidt u. Friedrich Adolf Schmidt-Künsemüller.

Buch und Faksimile-Blatt (Folio 217v mit Beginn des Lukas-Evangeliums und Praefatio des Hieronymus aus der Berliner Gutenberg-Bibel, siehe Abb.).

Erscheinungsjahr: 1995, Neuausgabe mit Supplementheft (Zur Situation der Gutenberg-Forschung v. Eberhard König, 36 S., und beigebundenem Faksimile der "Tabula Rubricarum", Cim. 63a der Bayerischen Staatsbibliothek München.
200 S. mit zahlreichen farbigen und s/w Abbildungen, Format 44 x 31 cm, Fadenheftung, Ganzleinen mit Lederrücken und Deckelschild, Idion Verlag, München

Jetzt 95,00 statt 198,00 €!
auch ohne Faksimile-Blatt für 75,00 statt 148,00 € erhältlich

Handbuch zur B 42 (Gutenberg-Bibel)

Aus dem Inhalt:
P. Robert Weber O.S.B. Der Text der Gutenbergbibel und seine Stellung in der Geschichte der Vulgata, Severin Corsten Die Drucklegung der zweiundvierzigzeiligen Bibel, Eberhard König Die Illuminierung der Gutenbergbibel, Ilona Hubay Die bekannten Exemplare der zweiundvierzigzeiligen Bibel und ihre Besitzer, Otto Mazal Die Bucheinbände der erhaltenen Exemplare ..., Wieland Schmidt Zur Tabula Rubricarum.

zurück